In lösungsmittelbasierten Beschichtungs- und Tintensystemen führt das Mischen mehrerer Pigmente oft zu Farbschwimmen, Farbüberschwemmungen und Sedimentation – was Auswirkungen auf die Farbgleichmäßigkeit, die Chargenkonsistenz und die Anwendungsleistung hat.
Unterschiede in der Partikeldichte, Partikelgröße und Oberflächenchemie zwischen Pigmenttypen können ein Multipigmentsystem destabilisieren. Das Ergebnis: ungleichmäßige Farbverteilung, Absetzen und schlechte Reproduzierbarkeit von Charge zu Charge. Für Hersteller, die Industrie-, Automobil- oder Dekorationsbeschichtungen liefern, ist die Kontrolle dieser Mängel eine Qualitätsvoraussetzung.
Sichtbare schwebende Farbe und Farbüberflutung
Nach dem Auftragen wandern die Pigmente in verschiedene Filmschichten und erzeugen eine ungleichmäßige Farbverteilung, die an Kanten oder unter Streiflicht sichtbar ist.
Absetzen harter Pigmente
Pigmente höherer Dichte sedimentieren während der Lagerung und bilden schwer zu redispergierende Ablagerungen am Behälterboden.
Farbabweichung von Charge zu Charge
Eine instabile Pigmentverteilung während der Produktion führt dazu, dass dieselbe Formulierung in verschiedenen Produktionsläufen unterschiedliche Farbtöne erzeugt.
Aufschlüsselung der Dispersionsstabilität
Pigmente, die nach dem Mahlen gut dispergiert erscheinen, agglomerieren während der Lagerung oder Anwendung erneut und machen die anfänglichen Qualitätsgewinne zunichte.
Die wichtigste Erkenntnis: Schwebende Farbe ist nicht nur ein Problem der Partikelfeinheit. Sie wird im Wesentlichen durch die Kompatibilität zwischen verschiedenen Pigmenten und die Stabilität der umgebenden Matrix bestimmt. Wenn mehrere Pigmente mit unterschiedlichen Oberflächenenergien nebeneinander vorhanden sind, kann eine mechanische Dispersion allein nicht über einen längeren Zeitraum hinweg eine gleichmäßige Pigmentverteilung aufrechterhalten. Ein gezielter additiver Ansatz ist erforderlich.
DH-5104 ist ein Anti-Schwimm-Dispergiermittel auf Basis einer speziellen ungesättigten Carbonsäure-Silikon-Copolymerstruktur. Es wurde für lösungsmittelbasierte Beschichtungs- und Tintensysteme entwickelt, bei denen mehrere Pigmente – darunter Titandioxid und organische Pigmente – zusammen verwendet werden. Durch die Adsorption an Pigmentoberflächen gleicht es die Oberflächenenergien unterschiedlicher Pigmente aus, verringert die unterschiedliche Migration und fördert eine gleichmäßige Co-Dispersion während des gesamten Filmbildungsprozesses.
- Reduziert schwebende Farben und die Bildung von Bénard-Zellen
- Verbessert die Dispersionsstabilität anorganischer Pigmente, einschließlich TiO₂
- Reduziert hartes Absetzen und Sedimentieren während der Lagerung
- Verbessert die Farbgleichmäßigkeit und die Konsistenz zwischen den Chargen
- Verbessert das Erscheinungsbild des Films und die Beschichtungsqualität
- Kompatibel mit Alkyd-, Polyester-, PU-, Epoxid- und Acrylsystemen
| Produkt | Chemische Basis | Kompatible Systeme | Additionsmethode |
| DH-5104 | Ungesättigtes Carbonsäure-Silikon-Copolymer | Alkyd-/Polyester-/PU-/Epoxid-/Acrylsysteme auf Lösungsmittelbasis; Tinten | Mahlstufe oder Nachzugabe |
So funktioniert DH-5104
Oberflächenadsorption
DH-5104-Moleküle verankern sich auf Pigmentpartikeloberflächen und bilden eine schützende Stabilisierungsschicht um jeden Partikeltyp.
Oberflächenenergieausgleich
Die Copolymerstruktur gleicht die Oberflächenenergien unterschiedlicher Pigmente aus und verhindert so eine unterschiedliche Migration zwischen Pigmentarten.
Stabile Co-Dispersion
Die Pigmente bleiben während des Filmbildungsprozesses und während der Lagerung gleichmäßig verteilt und sorgen so für eine gleichmäßige Farbe von Charge zu Charge.
Schlüssel zum Mitnehmen
Zu den störendsten Mängeln bei lösungsmittelbasierten Mehrpigmentsystemen zählen das Ausschwemmen und Überfluten von Farben. Durch die Einbindung des Anti-Schwimm-Dispergiermittels DH-5104 können Formulierer die Stabilität der Pigment-Co-Dispersion verbessern, die Sedimentation minimieren, eine gleichmäßige Farbe über Chargen hinweg erzielen und die effektive Haltbarkeit fertiger Beschichtungen verlängern – ohne die Grundformulierung wesentlich zu verändern.
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